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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum neu ausgeschrieben


Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

hat das Jahresprogramm 2022 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. Ziel der Programmausschreibung 2022 ist es, Impulse zur innerörtlichen Nachverdichtung zu setzen.

Auch im neuen Programm soll die Hälfte der zu Verfügung stehenden Mittel im Förderschwerpunkt Wohnen eingesetzt werden. Die Umnutzung vorhandener Bausubstanz, umfassende Modernisierungen sowie Verbesserungen des Wohnumfeldes gehören zu diesem Förderschwerpunkt. Unterstützt werden auch Maßnahmen zur Aktivierung innerörtlicher Flächen wie Zwischenerwerb, Abbruch und Neuordnung. Mietwohnungen in Neubauvorhaben sind weiterhin nicht förderfähig.

Im gewerblichen Bereich sollen vorrangig Projekte unterstützt werden, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen oder neue Organisationsformen wie Co-Working oder Kooperationen in Multifunktionszentren. Mit dem Förderschwerpunkt „Grundversorgung“ steht die Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren

und Dienstleistungen im besonderen Fokus, wie auch der Erhalt der Dorfgaststätten.

Nachstehend veröffentlichen wir eine Übersicht der Projektarten und Fördersätze des ELR.

Fördersätze 2022

Bei der Verwendung von CO2 bindenden Baustoffen in der  Tragwerkskonstruktion gibt es erhöhte Fördersätze und erhöhte Höchstbeträge.

Details dazu und weitere Informationen sind auf der Internetseite der Regierungspräsidien unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/land/elr/seiten/elr-antragstellung/

zu finden. Infos erteilt auch der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Michael Setzen, m.setzen@landkreis-heidenheim.de, Telefon 07321/321-2595.

Die Anträge sind über die Gemeinde zu stellen. Die Aufnahme von Maßnahmen und Projekten in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum kann nach vorheriger Beratung beim Bürgermeisteramt bis zum 31.08.2021 beantragt werden. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen und Antragsunterlagen. Beim Ausfüllen der Antragsformulare sind wir selbstverständlich gerne behilflich.

Ein Rechtsanspruch auf die Bewilligung einer Förderung kann aus der Beantragung der Maßnahme nicht abgeleitet werden. Bitte beachten Sie, dass der Maßnahmenbeginn vor einer endgültigen Bewilligung der Zuwendung zum Förderausschluss führt.

Kontakt: Rathaus Gerstetten, Markus Röhrer, Tel.: 07323/84-100, E-Mail: markus.roehrer@gerstetten.de