Stapel von Tageszeitungen

Eichenprozessionsspinner


Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten das Eiweißgift Thaumetopein. Diese biochemisch wirkende Brennsubstanz dringt bei Kontakt in Haut und Schleimhäute des Menschen ein und löst diverse Krankheitsbilder aus:
  • Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Fieber, Schwindelgefühl bis hin zu allergischen Schockreaktionen
  • Raupenhaar-Dermatitis: Starker Juckreiz mit häufig insektenstichartigen Blasen, nesselsuchtartigen Quaddeln oder roten Flecken. Die Entzündungen dauern gewöhnlich 4–5 Tage an.
  • Augenentzündungen: Schwere Bindehautentzündungen, starke Rötungen und Schwellungen der Augenlider sowie Lichtempfindlichkeit.
  • Entzündungen der Luftwege: Einatmen von Brennhaaren kann zu Entzündungen im Rachenbereich, zu Schleimhautreizungen und Bronchitis mit schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Selbst allergische Schockreaktionen können auftreten

Bei Hautreaktionen sollten Betroffene insbesondere einen Arzt aufsuchen, bei Atemnot u.a. sofort den Rettungsdienst alarmieren.

Wir bitten um entsprechende Vorsicht!

Sollten befallene Bäume festgestellt werden, bitten wir um Mitteilung an das Ordnungsamt, Telefon 07323/84-30.



In den vergangenen Jahren wurden folgende Bäume mit Befall gemeldet - wir bitten hier um entsprechende Vorsicht:
  • Gerstetten: Hühnereiche - westlich von Gerstetten / verlängerte Blücherstraße, Segelfluggelände - Eiche direkt vor dem Gebäude, Eiche vor dem Rathaus
  • Erpfenhausen: am Feldweg vor dem Wald / an der Heide
  • Gussenstadt: Baurenhauhütte, große Eiche in der Bühlstraße sowie Eiche süd-westlich des Kickethau (südöstlich vom Ort / Richtung Neuburghof)
  • Heldenfingen: Eiche bei der Urnenwand, an der Baumstraße/Max-Eyth-Straße und beim Kliff
  • Dettingen: Eichenstraße, Jubiläumseiche (südlich Abwasserpumpwerk / Netto-Zentrallager), Eichen bei der Interessengemeinschaft Modellhubschrauber