Gerstettens Partnerstadt Cébazat

Seit dem 27. Juni 1992 pflegen Cébazat und Gerstetten intensive partnerschaftliche Beziehungen zwischen den Bürgern, Vereinen und insbesondere der Jugend. Das Partnerschaftskomitee mit seinem Vorsitzenden Franz Nerad organisiert jährlich vielseitige Begegnungen kultureller, sportlicher und bürgerschaftlicher Art. Insbesondere der Kontakt zwischen Jugendlichen steht im Mittelpunkt der deutsch-französischen Beziehungen.

Die malerische Kleinstadt Cébazat, gelegen bei Clermont-Ferrand in der Auvergne, zählt heute gut 8000 Einwohner und hat sich in den letzten Jahren regelmäßig durch seine Blumenpracht den Titel "Ville Fleurie" verdient. Neben einem großen Bürgerhaus "Sémaphore", wo seit Fertigstellung im Januar 1998 das vielseitige kulturelle Leben stattfindet, verfügt Cébazat über große Sportanlagen, eine städtische Musikschule, 2 städtische Grundschulen, eine private Grundschule und einen privaten Kindergarten. Ein Krankenhaus sowie ein Altersheim decken die sozialen Belange der Bevölkerung ab. Die Stadt lebt aber auch insbesondere von und mit der Jugend: 30 % der Bevölkerung sind unter 30 Jahre alt. Neben 21 Vereinen sorgt ein großer Stadtpark mit Spielplatz für Freizeitmöglichkeiten. Besonders bekannt ist der große sonntägliche Markt, der inzwischen aus der ganzen Region Einkäufer und Bummler lockt. Ein Industriegebiet bietet derzeit mit 40 Betrieben etwa 4000 Menschen Arbeit. Der wichtigste internationale Arbeitgeber ist Michelin mit einem Forschungszentrum und einer Teststrecke (2500 Arbeitsplätze). Zudem gibt es etwa 150 Handwerksbetriebe.


Aus der Geschichte:
Die Jungsteinzeit hat in der Auvergne viele Überreste hinterlassen. Neben Äxten und Pfeilspitzen sind aber auch Dolmen, Menhire und Megalithen gefunden worden. Auch die Bronze-, Eisen- und Hallstattzeit haben sich dort mit archäologischen Schätzen besonders hervorgetan. Besonders bekannt ist jedoch die in dieser Region geschlagene Schlacht zwischen dem Heer von Julius Cäsar und dem Arverner Vercingétorix bei Gergovie im Juni 52 v.Chr., die auch in der beliebten Comic-Serie "Asterix" ihren Niederschlag gefunden hat.

In diese Zeit fällt auch der Ursprung des Namens und der Gemeinde Cébazat: die lateinische Ursprungsform "Sabacascacum" leitet sich vom Gott des Weines "Bacchus", der den Beinamen "Sabas" trug, ab. Erstmals urkundlich erwähnt wird Cébazat im Jahr 1270. Das Marktrecht erhielt die mit einer Stadtmauer befestigte Stadt im Jahr 1280. Eines der drei Stadttore, das "Porte de L'Horloge" (=Uhrentor) wurde 1754 wieder aufgebaut und bildet heute das Wahrzeichen der Stadt.


 

TriNa Orchestra 2011


Sechzig junge Franzosen, Deutsche und Ungarn im Alter von 13 bis 30 Jahren, aus den Musikschulen von Cébazat (F), Gerstetten (D) und Pilisvörösvar (H) trafen sich vom 24.04. bis 02.05.2011 auf der Internationalen Musikschulakademie Schloss Kapfenburg (Baden Württemberg).

Das Projekt bestand darin, ein Programm für ein Blasorchester zu erarbeiten welches am 30. April 2011 in Gerstetten aufgeführt wurde.

Während der Begegnung wurde an fünf Tagen geprobt. Die zwei restlichen Tage wurde für landeskundliche Erlebnissen sowie einem kulturellen-, sprachlichen und kulinarischen Austausch genutzt!

Hier können Sie das Konzert vom 30. April ansehen.

 

   










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