Herzlich
Willkommen bei uns in Gerstetten!
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Gerstetten ist vermutlich nach der alemannischen Landnahme im 6./7. Jahrhundert entstanden, wurde aber erstmals 1116/1120 urkundlich erwähnt. Der Ortsname kommt vermutlich vom Personennamen "Gero". Alte Handelsverbindungen bestanden vor allem nach Ulm und Augsburg. Gerstetten selbst war ein wichtiger Salzhandelsplatz und hat ein altes Marktrecht.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf fast vollständig durch einen Brand zerstört. Nach 1648 zogen protestantische Flüchtlinge aus Vorarlberg und Salzburg zu. Der von ihnen bewohnte Teil des Orts entwickelte sich zum Weberdorf. Daneben spielte die Landwirtschaft eine große Rolle. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte Gerstetten eine stetige Aufwärtsentwicklung und hatte zu Beginn des letzten Jahrhunderts bereits rund 2300 Einwohner. Nach 1945 begann mit dem Zuzug mehrerer Industriebetriebe ein rascher wirtschaftlicher Aufschwung. So wurde aus dem Bauern- und Weberdorf ein für die Ostalb nicht unbedeutender wirtschaftlicher Faktor mit Betrieben aus vielen handwerklichen und industriellen Bereichen.
Im Zuge der Gemeindereform wurden die folgenden Gemeinden 1971 bis 1974 freiwillig eingegliedert:
| Eingemeindung Heldenfingen | am 01.04.1971 |
| Eingemeindung Gussenstadt | am 01.07.1971 |
| Eingemeindung Dettingen | am 01.04.1972 |
| Eingemeindung Heuchlingen | am 01.07.1974 |
| Eingemeindung Sontbergen | am 01.07.1974 |
Heuchstettens Zugehörigkeit zu Gerstetten ist historisch begründet (Lehen).
Einwohnerzahlen |
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Stand: 31.10.2011 |
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| Gesamt: |
11.473 |
| Gerstetten |
6.030 |
| Dettingen |
1.988 |
| Gussenstadt |
1.409 |
| Heldenfingen |
1.008 |
| Heuchlingen |
855 |
| Heuchstetten |
126 |
| Sontbergen |
57 |

